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Die letzten 2 Wochen (?)

... nun was habe ich nun getan, dass ich 2 Wochen lang Internet nicht mehr besucht habe. Ihr dachtet bestimmt ich wäre 2 Wochen weg in einer andere Stadt namens ShaoYang, wo ich dort in einer chinesischen Durchschnittsfalmilie wohne und erleben konnte.

Da die obige Möglichkeit nicht zuteffend ist, werde ich Euch eine Möglichkeiten vorstellen, die WIRKLICH passiert sind, aber bloß in abgewandelter Form wiedererzählt werden. Was hab ich die letzten 2 Wochen wohl gemacht?

- War die ganze Zeit in Changsha und habt eine Superorgie veranstaltet. War alles dabei in meinem kleinen Zimmer "Sex, Drugs und Rock'n Roll". Jeden Tag, zu jeder Zeit abgefeiert und das 2 Wochen lang durchgehalten. Nun jetzt ist die Party zu Ende - Rausch ausleben, -schlafen (--> auf Entzug).

- oder, ich hatte die ganze Zeit Internet, hab mich einfach nicht mehr gemeldet und bin die alltäglichen Dingen nachgegangen. Essen suchen (auf der Straße - vom Boden aufheben), Wasser auftreiben (im "sauberen" Fluss), Spaß haben (Leute verarschen und vermöbeln) und Luxus auf illegaler Weise beschaffen.

- oder zwei Wochen im interessanten Hochsicherheitstrakt. Jeden Tag Reis, kontaminierte chinesische Brötchen und Wasser, nette Bekanntschaften mit berühmten Verbrechern geschlossen und  jeden Tag 30 min Auslauf an der Leine.

- zwei Wochen im Krankenhaus wegen Lebensmittelvergiftung und zu vielen Essens (ständiger Stuhlgang).

- oder zwei langweilige Wochen im Busch.

- oder ich bin gar nicht Willi.

- oder das stimmt alles nicht. Die Lösung zum Rätsel steckt in diesem Beitrag. Tipp: wie im Film " A Beautiful Mind". -->Hallunizationen.

- Primzahlen =/ L , [Menge(A1)] --> [Menge(A2)], [Menge(A2)-Menge(A1)] = L , L * L = L or {81 € Menge(A2)}. Was bedeutet Menge(A1), Menge(A2). Was ist die Lösung? // € = Element.

 

 

 

4 Kommentare 1.8.07 18:21, kommentieren

Die letzten 2 Wochen und weiter

vergangenes Geschehen: 

normalerweise meide ich Stehklos, da aber in den normalen chinesischen Haushalten Stehklos gang und gebe sind, musste ich durch die "Hölle". Verdammt ungemütlich - da kann man nicht mal ordentlich scheißen. Da wo das Stehklo steht, im Bad, ist praktisch und einfach gebaut worden. Es gibt eine Wasserleitung, die man sehen (und hören) kann. In dem Bad (ca. 2 qm² ist ein Loch im Boden direkt nebem Waschbecken. Habt richtig geraten das bekannte Stehklo. Eigentlich kann man im Bad geht das Klo mit der Dusche und Waschbecken flließend über.

Genug kritisiert. Wohnung ist nicht besonders groß. 2 Schlafzimmer, alles sehr eng. Enger als in meinem Wohnheimzimmer. Trotzdem können 4 Personen in einem Zimmer schlafen. 2 auf dem Boden, 2 im Bett und ich war im anderen Zimmer. (^^, nicht wundern)  Das Bett in meinem Zimmer war zu klein für 2 Personen und auf dem Boden konnte man nicht schlafen.

Zur Stadt: eine mittelmäßige Stadt ein bissle größer wie Stuttgart. Finde die Stadt nicht besonderes schön, lauter Hochhäuser wie fast in jeder ch. Stadt. Höhepunkte waren ein sehr schönen Park mit nem kleinen Rummel und der neue Bahnhof (3 Jahre alt). Es gibt auch schöne Wohngebiete, aber die sind eher rar.

In ShaoYang hab ich versucht ein bissle mein Chinesisch zu verbessern. Dumm war nur, dass sie einen eigenen Dialekt sprechen ShaoYangHua. (*) außerdem habe ich geskatet, Basketball, Fußball, Federball gespielt und bin Schwimmen gegangen. In so einer "riesigen" Stadt gibt's nur 2 Schwimmbäder. In dem Schwimmbad, wo ich war gabs nur 2 Schwimmbecken. Sehr klein und das andere, vermute ich, ist nur ein bissle größer.

Das Essen war ziehmlich scharf, aber denoch kein Problem für mich :-P. Es ist üblich zum Frühstück rauszugehen. Nudeln, Reisnudeln und ch. Brötchen werden in der Regel verzehrt. Mittags und abends gabs Selbstgekochtes von der Tante. Das Essen war ok. War außerdem in einem westlichen-chinesischen Restaurantkette. Da konnte man ein richtiges Steak bestellen. Aber nicht zu empfehlen, wenn man die Sprache nicht richtig beherrscht. Die stellen so viele Fragen!!! Nichts habe ich verstanden. Immerhin hat der 40-45 Yuan teure Steak geschmeckt.

kleine Anmerkung zu der Familie:

Mein ch. Freund ist verdammt patriotistisch. Er trauert nach der Zeit, wo China das stärkste Land auf der Welt war, hebt die positiven Seiten hervor. Außerdem denkt er, dass in Zukunft einmal Chinesisch Englisch als Weltsprache ablösen wird und China USA überholen wird. Ich hab ihn das erstere aus dem Kopf geredet. 

Vater vom Freund:

Nicht sehr sympatisch. Aufbrausend. Arbeitet in einem Zigarettenfirma vor der Haustüre. Zum Glück war er die erste Woche auf Geschäftsreise. Geschieden von der Mutter.

Frau vom Vater: 

Nette Frau. Ruhig. Arbeitet in einem Laden vor der Haustüre.

Ihr Kind:

13 Jahre alt. Hat man zum Schlagen gern. In der Regel fröhlich.

Nach 2 Wochen bin ich dann mit dem Bus wieder nach Changsha gefahren.

Aktuelles Geschehen:

Mir ist grad eben ein Insekt unter die Tastatur vom Laptop gekrochen. Hoffe es legt keine Eier oder macht sonstige Undinge.

Weiteres Geschehen:

Werde morgen abend nach Guangzhou fahren und dort Zeit mit meiner Familie verbringen. Ca. 1 Woche. 

(*)Hab gelesen und gehört, dass ch. Brötchen wirklich kontaminiert sind. Anscheinend ist der Anteil des Reismehl nur 40 Prozent und der Rest ist ein Stoff, den ich nicht kenne aber bestimmt nicht gesund. Stand in einer englischen Zeitung.

3.8.07 17:50, kommentieren

Ok wieder da.

Bin wieder da und Uebernachte gerade im 5 Sterne Hotel praktisch schwarz. Weiteres kommt morgen.

3 Kommentare 15.8.07 15:27, kommentieren

Guangzhou

Will mich zum Hotel nicht weiter aeussern, hab schon ein bissle Verfolgungswahn. ;-)

Guangzhou bin ich wieder mal mit dem Zug gefahren. Diesmal zum mit einem SITZplatz. Recht angenehm, trotzdem Schlaf war nicht mein Freund. Angekommen im noerdlichen Bahnhof wartete ich auf meine Tante die mich eigentlich abholen sollte. (Zeit: 5.15) Aber es stellte sich raus, dass sie mich an einem anderen Bahnhof, dem Hauptbahnhof, erwartete. Guangzhou hat glaub 4 Bahnhoefe. Ausserdem wird der Hauptbahnhof nicht als Hauptbahnhof bezeichnet, sondern nur als Ghuangzhou Bahnhof. Deshalb kam es zu dem Missverstaendis. Immerhin konnte ich das morgendliche Geschehen bis 6.30 betrachten. Auf dem Bahnhofsplatz kommen mit den Sonnenschein langsam Leute mit hohen Alter, die dort ihren Fruehsport dort verrichten. Sport kann man es eigentlich nicht nennen- die gehen Platz rauf und runter und wedeln dabei mit den Armen. Was weniger peinlich ist, sind die TaiChi Uebungen.

Todmuede wollte ich nur ein Bett sehen. Aber mein Onkel kam um 7-8 Uhr in Guangzhou an und daher sind sofort zum Flughafen gefahren. Auf dem Flughafen stellte ich fest das mein Franzoesisch sehr eingerostet ist. Jm. hat irgendwas gefragt und ich hab null verstanden. Doch mit groesster Muehe hab ich doch ein paar Woerter ausgekramt.

Guangzhou ist eine fast eine 10 Millionen Stadt, in der zu meiner Freude fast alle Kantonesisch sprechen oder hoeren koennen. Kommt alles so vertraut vor. Muttersprache halt. Kantonesische wird ausserdem in Hongkong, Guangxi und Foshan gesprochen, also verdammt viele Menschen. *freu*

Was ich an Guangzhou mag ist die Sprache und es ist relativ sauber in der Stadt. Doch es hat seine schlechte Seiten. Eine viel zu grosse Stadt mit unvorstellbaren Menschenmassen. Auf der Fussgaengerzone kann man nicht normal gehen. Ausserdem verdammt viele Autos. Die Verkehrsfluss ist katastrophal. Schlechte Luft wenn direkt nebem Stau steht. Selbst 10 Uhr abends staut es sich.

Mehr gibt es nicht zu sagen. Die Zeit dort war ganz nett und hat Spass gemacht.

Will langsam wieder nach Deutschland. Bin einfach die Lebensweise nicht gewoehnt.

16.8.07 17:00, kommentieren

Ankunftsdatum Deutschland

Hier fuer alle schriftlich.

29. September 2007, voraussichtlich abends, werd ich in Markgroeningen ankommen. Hab die Tickets schon aber, die sind gerade nicht zur Hand.

Wehe es kommt noch einer und fragt, wann ich zurueck komme. *gg* (Spass)

Ausserdem erwarte ich eine fette Willkommensparty! ;-P

1 Kommentar 16.8.07 17:06, kommentieren

Langeweile

Nun ich bin hier manchmal ratlos was ich hier tun soll. Dann entscheid ich manchmal einfach diese Kombination. Schlafen, Essen, Schlafen Essen. Tagesablauf eines langweiligen Tages. Nun gibt es die Moeglichkeit eines Fernsehers. Sicherlich aber bin nicht der TV-Liebhaber und die vielen chinesischen Werbungen *kotz*. Ansonsten Sportmoeglichkeiten von Basketball, Badminton, usw. . Bei einer Temperatur von 30 Grad. Da ist nichts zu spassen.

Naja immerhin besser als Langeweile. Zum Glueck kommt das nicht so oft vor. Man sieht sich dann. Aehm in Deutschland. grins!

(Bin grad im Kreativitaetstief, ka was ich schreiben soll.)

2 Kommentare 19.8.07 12:52, kommentieren

Nicht-Raucher Schutz?

Hier in China kann man als Raucher gut leben. Man kann immer ueberall ohne schlechtes Gewissen rauchen. Zwar steht da Rauchen verboten, aber das interessiert ja keinem. Ausserdem im Aufzug rauche ich praktisch nicht, ich lass die Zigarette an, bis ich im 27. Stock bin und rauche dann weiter. Selbst bei der Mahlzeit wird geraucht ohne Ruecksicht auf andere.

Andernseits die Luft ist hier in China anscheinend so schlecht, da macht das bissle Rauch auch nichts mehr aus. :-P

@Ivez:

Ich lerne grad praktisches Anwenden von Chinesisch. Also gehe auf Reisen, versuch Zeichen zu entziffern, die Leute zu verstehen, usw.. Die gelernten Zeichen, Woerter werden eingepraegt, damit sie in der Zukunft auch noch vorhanden sind. :-)

Aber im Prinzip versuche ich die Zeit totzuschlagen. War immer was los, daher habe ich mich nicht um weitere Stunden bemueht. Meine unglaubliche Faulheit beherrscht mich derzeit.

24.8.07 03:42, kommentieren

Fakt

Es ist Fakt, dass Chinesen im Allgemeinen sehr lautstark sind. Doch woher kommt das? Naja sehen wir uns mal den Alltag eines Chinesen an. Morgens auf dem Berufsweg lauter Autos, mit Fuehrern, die sich das Hupen so angewoehnt haben, dass sie schon ohne Grund draufloshupen. Im Geschaeft, sagen wir mal im Kaufhaus, shoppen relativ viele Leute. Man soll die Kunden dazu bewegen was einzukaufen, also laut reden. Hinzu kommt, dass viele kleine einzelne Laeden ganz eng beieinander stehen. Selbst beim Essen im Restaurant ist es laut, man will ja reden und da die Chinesen nur zu einer bestimmten Zeit essen (18 - 19 Uhr), ballen sich die Kundenmassen um diese Zeitspanne. Uebrigens die chinesischen Restaurants schliessen ueblich um 21 Uhr.

Ausserdem nebe ich Notiz, dass die chinesischen Kinder sehr oft quengeln. Sobald sie irgendwas nicht bekommen, fangen sie an zu heulen, schreien und werden miesepetrig. Die Eltern halten es meistens nicht aus und geben nach. Durch empirisches Lernen (endlich kann ich das mal anwenden *freu*) wird das Kind das Schreien und Lautwerden beigebracht. Sozusagen wird den Chinesen, das lautstarke reden in die Kinderwiege gelegt.

Alles fuehrt zum lautsprechenden Chinesen.

Serioese und nicht serioese Kritiken als Kommentar erwuenscht. :-P

*Spass*

Morgen Ende vom Luxus. *heul*...

1 Kommentar 24.8.07 16:08, kommentieren

Ein paar chinesische Dokumentationen

Eigentlich nur 2 Meldungen, die ich zufällig im Fernsehen mitbekommen habe.

Die erste über unartige Kinder in chinesischen Familien:

d.h.: Diese Jugendliche sind dem Computer- , Internet- , Spielesucht total verfallen. Schlimmer als in D. Die schulischen Leistungen lassen sich zu wünschen übrig, außerdem hören sie nicht mehr nicht mehr auf ihre Eltern. Dann ziehen die Eltern die Notbremse und schicken ihre Kinder auf Bezahlung auf einen Erziehungkurs. Nicht irgendein Kurs sondern nach militärische Machart. In Militärkleidung müssen sie sich kommandieren lassen. Absoluter Gehörsamkeit ist Pficht ansonsten drohen Strafen. In diese Camps kommen sowohl Jungen als auch Mädchen und werden dort "resozialisiert".

Die zweite kam über eine Nachrichtenmeldung im chinesischen Fernsehen über "Taschen"diebe:

Taschendiebe kann man sie eigentlich nicht bezeichnen, denn sie beklauen nicht Taschen. Ihr Ziel sind meistens Handys und Geldbeutel. Einer schaffte an einem Tag 60 Handys zu klauen, die auf dem Schwarzmarkt wieder auftauchen. Da kann bei dieser Anzahl nur den Dieb aufgrund seiner Fertigkeit bewundern, oder? Nein, den Dieben wird es einfach zu leicht gemacht. Wegen der schon oben angesprochenen Internet-Wahn der heutigen Jugend gehen viele junge Chinesen in riesige Internet-Cafés, da zu Hause meist keine Internetverbindung besteht. Doch wie wird es dem Dieb leicht gemacht. Erkennen die Chinesen den Dieb und geben ihm einfach ihren Handy, weil sie es nicht mehr trendy finden? Noch stupider ist es, während der Internetbenutzung Geldbeutel und Handy neben der Tastatur auf dem Tisch zu legen. Manche surfen im Internet bis in den frühen Morgen hinein und da sie langsam müder werden, legen sie sozusagen auf der Tastatur schlafen - Geldbeutel und Handy daneben. Eine schönere Einladung für den Dieb gibt es nicht. Natürlich wird auch in altmodischer Art im Internet-Café geklaut.

Manchmal frage ich, was die Chinesen sich dabei denken. Immerhin wissen sie, dass viel geklaut wird. Einbrüche und Taschenraube sind an der Tagesordnung.  

25.8.07 16:34, kommentieren

Die Chinesen essen wirklich alles, außer ...

... etw. im Himmel, das oben fliegt; im Wasser, dass übern Wasser schwimmt und aufm Land das vier Beine (abstrakt) hat. Na was sind es wohl (3)?

Dieser Satz entspricht der Wahrheit. Mir ist hier zu Ohren gekommen, dass die Chinesen selbst Menschen fressen. Aber nicht Kannialismus in normalen Sinne. Sie essen menschl. Embryoden, hab vergessen ab welchen Monat diese rausoperiert werden und dann verkauft werden. Das wird in Hongkong von Ärzten praktiziert. Menschliches Embryo als gesunde Nahrung für den Menschen. Anscheinend, soll es sehr gesund sein ein Embryo zu essen. Es gab, gerüchteweise, viele Menschen, die extra so etwas gegessen haben und danach ihre Gesundheit sehr verbessert hat.

Was soll man davon denken? :-D

5 Kommentare 29.8.07 14:53, kommentieren

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